Grundsätzliches

Grundsätzliches

 

Herstellbarkeit ohne 3D-Druck möglich?

Der 3D-Druck ist im Verhältnis zu spanenden Fertigungsverfahren bei einfachen Bauteilen sehr teuer und zeitaufwendig. Daher muss vor dem Druckauftrag geprüft werden, ob der Druck überhaupt sinnvoll ist oder ob nicht das konventionelle Fräsen, Drehen und Bohren zur Bauteilherstellung auch möglich ist.

Dateiformat

Das zu druckende Bauteil muss im STL-Dateiformat abgespeichert werden. Dieses Format lässt sich bei den meisten CAD-Programmen durch „Speichern unter“ in entsprechenden Reiter einstellen. Teilweise findet man das Abspeichern als STL-Datei auch unter „Exportieren“. Die Abmaße der STL-Datei sollten nochmal kontrolliert werden, da gelegentlich bei der Konvertierung eine Vergrößerung oder Verkleinerung voreingestellt ist. Dies muss im CAD-Programm korrigiert werden.

C:\Users\Bastian\Documents\Master-Studium\2. Semester\Projekt\Gestaltungsrichtlinien\Bild STL-Datei.PNG

Bauraum

Der Bauraum des Dimension BST 768 ist auf 203 mm x 203 mm in der Ebene und 305 mm in der Höhe begrenzt. Der Bauraum des Raise 3D N2 Plus beträgt entsprechend 305 mm x 305 mm x 610 mm.  Die Ausrichtung des Bauteils findet mittels der Drucker-Software statt. Der Achsenbezug im CAD-Programm spielt daher keine Rolle.

Fertigungszeit

 Die Fertigungszeit hängt von der Größe des Bauteils ab. Grundsätzlich kostet vor allem das Drucken in die Höhe besonders viel Zeit. Flächige Teile sind schneller generiert. Das Drucken kann von wenigen Stunden bis hin zu über einem Tag dauern.

Druckkosten

Beim Dimension BST 768 kosten 1000 Gramm rund 400 €. Das Drucken mit dem Raise 3D N2 Plus ist mit 25€ bis 50€ pro 1000 Gramm wesentlich günstiger.

Druckauftrag starten

Der Dimension BST 768 wird über die Software Catalyst EX gesteuert. Jedoch wird das Drucken an diesem 3D-Drucker durch Frau Kiy organisiert. Daher benötigt sie ausschließlich die STL-Datei. Im besten Fall sucht man sie persönlich auf, um Einzelheiten zu klären und den Druckauftrag gemeinsam zu starten. Der Raise 3D N2 Plus wird mit Hilfe der Software ideaMaker bedient. Weitere Informationen zum selbständigen Drucken mit dem Raise 3D N2 Plus erhalten Sie hier:

 

Möglichkeiten an der HFU