Versuche

Dieser Reiter bezieht sich auf den Forschungsbedarf aus Anwenderperspektive. Zwar werden additive Fertigungsverfahren rege genutzt, doch wie bei jedem herkömmlichen Fertigungsverfahren gibt es Stärken und Schwächen, Restriktionen sowie eine vor- und nachteilige Umsetzung, deren genaue Kenntnis nur empirisch erlangt werden kann.

Im Vergleich zu den herkömmlichen Fertigungsverfahren gibt es für die additiven Fertigungsverfahren nur wenig verlässliche Werkstoffkennwerte, da man nicht von den konventionellen Kennwerten ausgehen kann, sondern den Werkstoff immer in Abhängigkeit der Anlage, des Druckverfahrens und den Druckeinstellungen betrachten muss.

Zudem ist das konstruktive Know-How auf die Erfahrungen eines jeden Anwenders begrenzt. Designrichtlinien, maßliche Grenzen, Oberflächenqualitäten, aber auch die Möglichkeiten des 3D-Drucks in Zusammenhang mit der vorhandenen Anlage sind wichtige Kompetenzen, die erarbeitet werden müssen.

Auf Grundlage dieses Arbeitspakets werden detaillierte Werkstoffkennwerte und Konstruktionsrichtlinien erarbeitet, die im Umgang mit dem Dimension BST 768 von Stratasys und dem Objet 30 Pro, ebenfalls von Stratasys, zu beachten sind. Die Versuche liefern daher die experimentelle Basis für einen professionellen Einsatz der fakultätseigenen Anlagen.

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